Wenn ich aus dem Fenster schau, dann sehe ich die Autos auf dem Parkplatz darauf warten, dass sie in einer Stunde zum Heimfahren angestartet werden. Das Wetter ist auch schiarch. Die Leute sind schiarch. Und in weiter Ferne klatscht ein fein säuberlich durch die Nase gelassener Bauernschneutzer elegant leise auf den harten Gehsteigbeton. Heimat!
Der Februar in all seinen Fasetten. Noch zwei weitere Tage wird dieses schauderhafte Monat uns mit seiner Anwesenheit belästigen. Ich gehe jetzt nachhause. Besser gesagt, ich werde fahren. Auf der Straße mit den langen Geraden, den gachen Kurven, den überrollten Hasen, deren Eingeweide sich in zentimeterdicken Fäden aus den flach gepressten Körpern schlängeln. Die Kreuze am Wegesrand erzählen traurige Geschichten von jungen Menschen, die eines Tages nicht mehr zuhause angekommen sind.
Aber an so etwas denkt man halt nicht wirklich, wenn man dieses fürchterliche Mopedauto überholt. Und zwar auf der unübersichtlichen Kuppe, bei der man nur glaubt, in den gesamten Straßenverlauf Einsicht nehmen zu können. Dem Hasen wird das egal gewesen sein. Heimat!
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vor 4 Jahren
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