Mittwoch, 24. September 2008

Dreaming

Liebe Landsleute!
Der für gestern geplante Blogeintrag musste leider entfallen. Zum Glück hat sich noch kein wirklicher Veröffentlichungsrhythmus entwickelt, sodass dieser Umstand den meisten von euch relativ egal gewesen sein dürfte. Nicht für mich! Ich fühle mich verpflichtet fünf mal die Woche meine Wahrheit von Brisbane aus an dieser Stelle mitzuteilen.
Die Menschen können die Wahrheit vertragen. Menschen wollen die Wahrheit hören. Von mir bekommen die Menschen die Wahrheit. Mit diesem Vorsatz bin ich in diesen Blog gestartet, weil ich in vielen Gesprächen mit den Menschen dieses Bedürfnis gespürt habe. Dieses Gespür für die Nöte und Wünsche der Menschen fehlt leider vielen meiner blogerischen Mitbewerbern. Ich habe mich bereits in der Vergangenheit, und zwar noch vor allen anderen Blogschreibern, eigentlich bevor es Blogs überhaupt schon gegeben hat, mit der Verkündung der Wahrheit an die Menschen beschäftigt. In diesem Punkt unterscheide ich mich ganz deutlich von denen, die nur kurzfristig die Wahrheitssehnsucht der Menschen befriedigen wollen. Aber ich vertraue auf das Gespür der vielen Menschen draußen, die genau wissen, dass die Wahrheit nicht immer nur rosig und angenehm sein kann. Diese Menschen, ich meine eigentlich alle Menschen, erkennen auch die Probleme, welche bei der Wahrheitsfindung auftreten können. Doch ich verspreche den Menschen, dass ich, soweit ich das Vertrauen der Menschen auch nach diesem Blogeintrag in ausreichendem Ausmaß gewinnen kann, mich weiterhin der Wahrheit zu verschreiben.
Schließlich und endlich hängt davon unsere Zukunft ab. Ganz richtig, es ist unsere Zukunft. Das, was wir erreichen oder auch nicht, wird unsere Zukunft sein. Die Zukunft beginnt jetzt, in diesem Moment, und wird genau im selben Augenblick wieder Vergangenheit. Wenn aber die Zukunft in dem Zeitpunkt wo sie zur Gegenwart wird gleichzeitig wieder Vergangenheit ist, leben wir dann überhaupt in der Gegenwart? Im Grunde ist Zeit bedeutungslos, denn alles war irgendwann Vergangenheit, dann Gegenwart und davor Zukunft. Oder umgekehrt?
Ein Licht. Licht, das keine Wärme ausstrahlt. Es blendet nur und bringt nichts. Aber dieses Licht will gar keine Wärme geben, es will nur, dass wir, für die das Licht glaubt zu scheinen, Sonnenbrillen bekommen. Manche haben vor diesem Licht Angst, andere stehen auf die Sonnenbrillen, die uns das Licht verspricht.

Werner Faymann vs. Willi Molterer. In meinen Kopfhörern höre ich diese beiden Stimmen wild durcheinander reden. Ich denke, dass ich noch immer träume. Aber nein, ich bin wieder wach.

Hut ab.

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